Vernünftig wäre, weniger zu wollen? Warum der leichtere Job selten die Lösung ist

Anna Bilek stand vor einer großen beruflichen Entscheidung, als sie zu ELEVATE kam. In ihrem Kopf liefen tausend Ideen durcheinander. Und eine davon wirkte besonders vernünftig: einen Job zu nehmen, der sie intellektuell und energetisch weniger fordert. Mit festen familiären Rahmenbedingungen und einem kleinen Kind schien das die naheliegende Lösung, um mehr Kraft für die Zeit mit ihrem Kind zu haben.

Die Idee lief einfach mit, als stilles Hintergrundprogramm. Niemand hatte sie hinterfragt, am wenigsten sie selbst. Sie klang verantwortungsvoll, erwachsen, realistisch.

Im Programm hat Anna sie zum ersten Mal genauer angeschaut. Ihr Fazit danach: „Dass diese Idee in meinem Kopf mich auf einen Pfad geleitet hätte, der mich nicht energievoller, sondern einfach deprimierter gemacht hätte.“ Sie zählt das zu ihren wichtigsten Erkenntnissen und sagt, ohne diese Auseinandersetzung hätte sie anders entschieden.

Annas Geschichte ist kein Einzelfall. Ich begegne diesem vernünftigen Kompromiss in Coachings immer wieder, in unterschiedlichen Formen. Und fast immer hat er dieselbe Eigenschaft: Er wird nie ausgesprochen, und deshalb wird er nie geprüft.

Der Kompromiss, der ungeprüft mitläuft

Der vernünftige Kompromiss hat viele Gesichter. Die Rückkehr in eine Fachrolle, weil Führung gerade zu viel scheint. Der Verzicht auf die nächste Stufe, „erst mal, solange die Kinder klein sind“. Eine Stelle mit weniger Verantwortung in einem ruhigeren Umfeld. Die Teilzeitrolle, in der man zwar weniger Stunden arbeitet, aber auch kaum noch etwas gestalten darf.

So verschieden diese Varianten sind, sie haben drei Dinge gemeinsam.

Erstens wirken sie reif. Wer weniger will, erscheint vernünftig, bescheiden, realistisch. Gerade leistungsstarke Menschen, die sich ihr Leben lang angestrengt haben, empfinden den Verzicht fast als Zeichen von Erwachsensein.

Zweitens werden sie durch Erwartungen von außen gestützt. Bei Müttern schwingt oft der unausgesprochene Satz mit, Karriere zu wollen sei egoistisch. Bei Vätern mit wachsender Familie kommt manchmal das Gegenteil dazu, der Druck, beruflich auf keinen Fall zurückzustecken. Beides sind fremde Maßstäbe, die sich wie eigene Vernunft anfühlen.

Drittens, und das ist der wichtigste Punkt, entstehen sie fast immer in einem Moment der Erschöpfung. Die Idee, weniger zu wollen, taucht auf, wenn man gerade nicht mehr kann. Und eine Entscheidung, die man aus der Erschöpfung heraus trifft, beantwortet meist die falsche Frage. Sie fragt, wie man die Last verringert. Selten fragt sie, ob es überhaupt die Menge ist, die erschöpft.

Deshalb lohnt es sich, den Kompromiss einmal laut auszusprechen und zu prüfen. Wer das tut, stellt erstaunlich oft fest, dass er eine Lösung für ein Problem ist, das so gar nicht existiert.

Wann die Gleichung kippt

Viele erfolgreiche Menschen leben jahrelang mit einer Gleichung, die aufgeht. Sie investieren viel, und sie bekommen viel zurück: Entwicklung, Anerkennung, Sinn, Einkommen. Dass diese Gleichung einen Preis hat, merken sie kaum, weil sie ihn gern zahlen.

Dann verschiebt sich etwas im Leben, und plötzlich stimmt die Rechnung nicht mehr. In den ELEVATE-Runden der letzten Jahre zeigen sich dafür immer wieder dieselben Momente.

Die Rückkehr aus der Elternzeit. Eine Teilnehmerin kam aus der Elternzeit zurück und erlebte, wie andere bereits Pläne für sie gemacht hatten. Vorbilder für die Kombination aus Führungsrolle und kleinem Kind gab es in ihrem Umfeld kaum. Vor jeder Dienstreise hatte sie ein schlechtes Gewissen, auch weil Kolleginnen und Kollegen regelmäßig nachfragten, wie sie das denn mache.

Wachsende Verantwortung und ein neues Familienleben zur selben Zeit. Ein Teilnehmer wurde fast gleichzeitig Vater und bekam deutlich mehr Führungsverantwortung. Er wollte seinen inneren Kompass bewusst neu ausrichten.

Das Alter, in dem das Umfeld Fragen stellt. In manchen Branchen wird offen gesagt, wer mit 40 nichts erreicht habe, werde nichts mehr. Eine Teilnehmerin dachte mit Mitte dreißig, es sei zu spät, um noch zu lernen, Nein zu sagen.

Diesen Momenten ist eines gemein: Sie kommen von außen, oft mit Datum. Und sie stellen eine Frage, die sich in ruhigen Zeiten nie gestellt hat. Was kostet mich diese Rolle eigentlich, und ist es das noch wert?

Genau an dieser Stelle greifen viele zum vernünftigen Kompromiss. Weniger arbeiten, weniger wollen, weniger Verantwortung. Es ist die naheliegendste Antwort. Ob sie die richtige ist, ist eine ganz andere Frage.

Warum weniger selten die Antwort ist

Der vernünftige Kompromiss beruht auf einer Annahme, die selten jemand prüft: dass die Menge der Arbeit das Problem ist. Weniger Verantwortung, weniger Anspruch, weniger Stunden, also mehr Kraft. Die Rechnung klingt logisch. Sie geht nur oft nicht auf.

Energie folgt einer anderen Logik als ein Budget, das man durch Sparen vergrößert. Ob eine Tätigkeit Kraft kostet oder Kraft gibt, hängt stark davon ab, woran Du arbeitest. Eine Meta-Analyse von Crawford, LePine und Rich (2010) zeigt das über viele Studien hinweg: Anforderungen, die Menschen als Herausforderung erleben, etwa Verantwortung oder komplexe Aufgaben, gehen mit höherem Engagement einher. Anforderungen, die als Hindernis erlebt werden, etwa Rollenkonflikte, Bürokratie oder Reibung, gehen mit geringerem Engagement einher. Erschöpfen können beide Arten. Entscheidend ist also, welche Anforderungen wegfallen, wenn Du zurückschaltest.

In meinen Coachings erlebe ich das sehr konkret. Arbeit, in der Du Deine Stärken einsetzt, die Dich fordert und in der Du etwas bewirkst, kann Dich nach einem langen Tag lebendiger zurücklassen als ein kurzer Tag mit Aufgaben, die Dich unterfordern. Wer sich aus Erschöpfung in eine Rolle zurückzieht, die ihn nicht mehr fordert, tauscht oft eine Form der Müdigkeit gegen eine andere ein.

Genau das hat Anna für sich erkannt. Der leichtere Job hätte ihr ausgerechnet einen Teil dessen genommen, woraus sie Kraft zieht, auch für ihr Kind.

Dazu kommt ein zweiter Punkt. Hinter dem Wunsch nach weniger steckt oft der Glaube, man müsse sich entscheiden: Karriere oder Familie, Wirkung oder Ruhe, Anspruch oder Gelassenheit. Ich halte diese Gegenüberstellung für einen der folgenreichsten Denkfehler in dieser Lebensphase. Beides kann zusammenpassen, wenn die Bedingungen stimmen.

Die Teilnehmerin aus der Elternzeit hat genau diese Klärung vollzogen. Zu Beginn sah sie ihre Laufbahn durch die Brille von „ich müsste, ich sollte, und eigentlich kann ich nicht“. Am Ende stand für sie fest, dass Karriere zu ihren Must-haves gehört. An der Menge hat diese Klarheit nichts geändert. Leichter wurde es trotzdem, weil sie seitdem mit gutem Gewissen entscheidet.

Die eigentliche Frage: Was kostet mich diese Rolle?

Das eigentliche Problem ist nach meiner Erfahrung der Preis. Jede Rolle kostet etwas. Zeit, Aufmerksamkeit, Präsenz zu Hause, Interessen außerhalb der Arbeit, Beziehungen, die man pflegen müsste. Das ist normal. Problematisch wird es, wenn dieser Preis über die Jahre gestiegen ist, ohne dass man ihn je neu verhandelt hat.

Diese Rechnung lässt sich erstaunlich konkret aufmachen. Nimm Dir die letzten drei Monate vor und schreib zwei Spalten auf. In die eine kommt, was Dir Deine Rolle gibt: Wirkung, Entwicklung, Anerkennung, Freude, Einkommen. In die andere, was sie Dich kostet. Dazu gehören auch die stillen Posten. Welche Interessen sind leiser geworden? Welche Menschen hast Du lange nicht gesehen, obwohl sie Dir guttun? Wie oft warst Du zu Hause anwesend und gedanklich noch im Büro?

Viele Führungskräfte stellen bei dieser Übung fest, dass vor allem die Ausgabenseite gewachsen ist, und zwar an Stellen, die sie nie bewusst entschieden haben.

Ein Grund dafür ist eine Trennung, die viele für professionell halten: Beruf hier, Privatleben dort, zwei Rollen, die unabhängig voneinander laufen sollen. Eine Teilnehmerin einer früheren ELEVATE-Runde hatte genau so gedacht. Rückblickend sagt sie: „Am Ende gehören wir zusammen, sind eine Person.“ Wer beide Bereiche strikt trennt, verliert nach meiner Erfahrung oft die Kraftquellen, die den einen Bereich aus dem anderen speisen könnten. Eine Studie von Hu, Epitropaki und Guan (2026) mit Stichproben aus Großbritannien und Taiwan weist in eine ähnliche Richtung: Führungskräfte, die sich über mehrere miteinander verbundene Lebensbereiche definieren, erleben weniger Ich-Erschöpfung, also seltener das Gefühl, dass ihre Selbstkontrolle aufgebraucht ist. Ihre Mitarbeitenden erleben sie zudem seltener als übergriffig. Die Studie beschreibt Zusammenhänge; welche Richtung die Wirkung nimmt, lässt sie offen.

Wer den Preis kennt, fragt sich, an welcher Stelle er ihn senken kann, ohne aufzugeben, was ihm die Rolle gibt.

Wenn die Gleichung wieder stimmt

Dieselbe Situation wie bei Anna: ein kleines Kind, feste familiäre Rahmenbedingungen, eine Rolle, die viel verlangt. Und im Kopf die Idee vom leichteren Job. Wenn die Gleichung neu aufgestellt ist, verläuft dieser Moment anders. Die Idee darf auftauchen. Sie wird ausgesprochen, geprüft und an dem gemessen, was die Rolle gibt und was sie kostet.

Von innen klingt das ungefähr so: Ich weiß, woraus ich Kraft ziehe, und ich habe es nicht aus Erschöpfung weggegeben. Ich weiß, was mich meine Rolle kostet, und ich habe den Preis an einzelnen Stellen gesenkt. Ich entscheide mit gutem Gewissen, auch wenn die Woche voll bleibt. Und wenn ein neuer Zuschnitt nicht trägt, justiere ich nach.

Wo dieser Ansatz an Grenzen stößt

Den Preis neu zu verhandeln setzt Spielraum voraus. Manche Rollen und Arbeitgeber lassen bei Stunden, Reisen oder Erreichbarkeit wenig mit sich reden. Manche familiären Situationen lassen sich auch mit kluger Gestaltung nicht auffangen, etwa wenn Betreuung über längere Zeit fehlt. Dann kann ein bewusst gewählter Schritt zurück die klügere Entscheidung sein. Er ist legitim, sobald er geprüft ist.

Manchmal ist die Erschöpfung so tief, dass die ehrliche Rechnung gerade nicht gelingt. Dann gehört zuerst Erholung auf den Plan, bei anhaltender Erschöpfung auch ärztliche oder therapeutische Unterstützung. Die Grundsatzentscheidung über die Rolle kommt danach.

Und die Forschung zu fordernden Aufgaben und Lebensrollen beschreibt Zusammenhänge über viele Menschen hinweg. Ob sie für Dich gelten, zeigt erst die Rechnung über Deine eigenen Monate.

Wie Du den Preis neu verhandelst

Den Preis einer Rolle zu senken, ohne die Rolle aufzugeben, ist fast immer möglich. Es erfordert allerdings, genau zu wissen, an welchen Stellschrauben Du drehen willst. Vier haben sich bei den Führungskräften, die ich begleite, besonders bewährt.

Die Rahmenbedingungen verhandeln. Dieselbe Teilnehmerin hatte bereits eine Bewerbung für eine andere Stelle geschrieben. Abgeschickt hat sie sie nie. Stattdessen schrieb sie eine knappe Mail an ihre Geschäftsführung und verhandelte weniger Stunden bei fünfzehn Prozent mehr Gehalt. Der Preis ihrer Rolle sank, ohne dass sie etwas von dem aufgab, was ihr die Rolle gibt.

Dort anfangen, wo Du niemanden fragen musst. Nicht jede Veränderung braucht eine Verhandlung. Sie hat sich ein Prinzip gesetzt, das ich gern weitergebe: Gestaltung dort beginnen, wo man niemanden um Erlaubnis bitten muss, es aber kann. Das kann die Uhrzeit sein, zu der Du gehst, die Termine, die Du annimmst, oder die Abende, an denen Du nicht erreichbar bist.

Prioritäten sichtbar setzen. Ole, Teilnehmer einer früheren Runde, nahm sich mitten in einer Projektkrise zwei Stunden für den Programmstart. Sein Satz dazu: „Ich habe Priorität, das muss jetzt sein, auch wenn hinter mir die Welt untergeht.“ Wer die eigene Entwicklung genauso ernst nimmt wie den nächsten Kundentermin, sendet seinem Umfeld ein deutliches Signal.

Freude planen. Freude passiert nicht zufällig. Viele Führungskräfte, die ich begleite, haben über Jahre die kleinen Energiebooster aus ihrem Alltag verloren, ohne es zu merken. Sie kommen zurück, wenn man ihnen einen festen Platz im Kalender gibt, genau wie jedem anderen wichtigen Termin.

Und noch eine Erlaubnis, die vielen fehlt: Du musst nicht die eine richtige Entscheidung für die nächsten zehn Jahre treffen. Anna hat sich im Programm erlaubt, sich selbst eine Art Probezeit einzuräumen. Wer einen neuen Zuschnitt seiner Rolle als Versuch begreift, kann ihn nach einigen Monaten überprüfen und nachjustieren. Das nimmt der Entscheidung ihre Schwere.

Zu spät ist es selten

In vielen dieser Gespräche schwingt eine Sorge mit, die kaum jemand ausspricht, weil sie irrational wirkt: die Sorge, es sei zu spät. Zu spät für einen neuen Zuschnitt der Rolle, zu spät, um noch etwas Grundlegendes zu verändern, zu spät, um noch zu lernen, Nein zu sagen.

Dieselbe Teilnehmerin hat diese Sorge in einer ELEVATE-Runde schließlich doch ausgesprochen. Mitte dreißig, dachte sie, sei es zu spät, um mit dem Neinsagen anzufangen. Die Gruppe hat ihre Sorge ernst genommen, ohne sie zu bestätigen. Sie sagte danach: „Ich finde es schön, dass sie nicht als irrational abgetan werden.“ Heute prüft sie jeden Tag, wo ihre Kapazitätsgrenze liegt.

Ich halte diese Sorge für berechtigt und ihren Inhalt für falsch. Berechtigt, weil sie auf etwas Wahres verweist: Die Zeit, in der man Kompromisse ungeprüft mitlaufen lassen kann, ist begrenzt. Falsch, weil sie daraus den falschen Schluss zieht. Das größere Risiko ist, ein weiteres Jahr mit einer Gleichung zu leben, deren Ergebnis nicht mehr passt, und einen Kompromiss zu schließen, den man nie geprüft hat.

Anna hat ihre Entscheidung am Ende anders getroffen, als sie es vorher getan hätte. Den Ausschlag gab, dass sie zum ersten Mal genau wusste, was sie will und was sie dafür zu zahlen bereit war.

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Wenn Du Deine Gleichung neu aufstellen willst

In ELEVATE arbeitest Du genau an dieser Frage. Das Programm schärft Deine Führungsidentität: den Maßstab, an dem Du Dich als Führungskraft ausrichtest. Mit Deinem Stärkenprofil, einer klaren Landkarte dessen, was Dir Energie gibt, und einer festen Gruppe erfahrener Führungskräfte aus anderen Unternehmen klärst Du, was Deine Rolle Dir gibt, was sie Dich kostet und unter welchen Bedingungen beides wieder zusammenpasst. Viele Teilnehmende kommen mit einer beruflichen Frage und nehmen eine Antwort mit, die weit darüber hinausreicht.

Wenn Du gerade aus der Elternzeit zurückkommst, Deine Familiensituation sich verändert oder Du einen vernünftigen Kompromiss im Kopf mitlaufen lässt, ist das ein guter Zeitpunkt, ihn einmal ehrlich zu prüfen.

Hier findest Du alles zu ELEVATE. Setz Dich auf die Warteliste für die nächste Runde. Wenn Du vorher klären willst, ob das Format zu Dir passt, schreib mir an info@maria-bergler.com.

Kurz beantwortet

Sollte ich nach der Elternzeit einen weniger fordernden Job annehmen? Nicht ohne es zu prüfen. Die Idee entsteht oft in einem Moment der Erschöpfung und geht davon aus, dass die Menge der Arbeit das Problem ist. Häufig ist es der Preis, den die Rolle kostet. Forschung zeigt, dass herausfordernde Anforderungen mit höherem Engagement einhergehen; wer sie abgibt, verliert womöglich genau das, woraus er Kraft zieht.

Wie kann ich Führung und Familie besser vereinbaren, ohne zurückzustecken? Indem Du den Preis Deiner Rolle neu verhandelst: Rahmenbedingungen wie Stunden oder Reisen klären, Veränderungen dort beginnen, wo Du niemanden fragen musst, Prioritäten sichtbar setzen und Freude bewusst einplanen.

Woran erkenne ich, ob meine Rolle zu viel kostet? An einer ehrlichen Rechnung über die letzten Monate: was die Rolle Dir gibt und was sie Dich kostet, einschließlich der stillen Posten wie verlorener Interessen, vernachlässigter Beziehungen und gedanklicher Abwesenheit zu Hause.

Ist es mit Mitte 30 oder 40 zu spät, die eigene Rolle grundlegend zu verändern? Selten. Das größere Risiko ist meist, ein weiteres Jahr mit einem ungeprüften Kompromiss zu leben. Wer seinen Rahmen als Versuch neu zuschneidet, kann ihn nach einigen Monaten prüfen und nachjustieren.

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Warum Du als Senior Leader kaum noch ehrliches Feedback bekommst und wie Du es Dir holst

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